Obermayr Staatspreis

Architektur

Bei der Konzeption und Errichtung der Halle werden die zwei Schwerpunkte, ein optimales Arbeitsumfeld sowie ein sichtbares Zeichen für die Philosophie und das Know-how des Unternehmens, thematisiert.
Die Architektur greift die Wünsche des Bauherrn auf und entwickelt ein Faltwerk, welches an der Westseite aus dem Boden wächst, sich in Folge über die Produktionsbereiche spannt und an der Ostseite in einem weitausladenden Vordach endet. Die verglasten Schnittflächen des Faltwerkes erlauben zum einen den Bezug zwischen Innen und Außen - Arbeit und Natur, und zum anderen ideal mit Tageslicht durchflutete Produktionsflächen. Über die nach Süden orientierten Glasflächen des Daches dringt Sonnenlicht tief in die Halle, und bildet die Basis für den hohen Energiestandard (erste großvolumige Industriehalle im Passivhausstandard Österreichs).
Um den fließenden Übergang des Faltwerkes von innen nach außen zu verdeutlichen, ist die Ostseite oberhalb des Arbeitsbereiches großzügig verglast. Aus logistischen Gründen erfolgt die Erschließung der Halle für die drei Produktionsbereiche zur Gänze südseitig.
Die Materialisierung der Halle in Form von unbehandelter Lärchenschalung und braun lasierten Dreischichtplatten (Faltwerk) spiegelt den Unternehmensinhalt wieder - Holz. So symbolosiert das Gebäude ein Stück geschnittenes Holz mit seiner dunklen, zerklüfteten Rinde und der vergrauten Schnittkante.

Quelle: F2 Architekten

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